Neubauprojekte

Neubauprojekte in meinem Geigenbau Atelier:

Alle neugerfertigten Instrumente sind stets Unikate, deren Qualität durch die aufgrund meiner Erfahrung und Intuition getroffenen Entscheidungen zu Holzauswahl, Holzstärken, Form- und Farbgebung seit 25 Jahren höchsten Ansprüchen gerecht wird. Meinen qualifizierten Mitarbeitern, die ich bis auf eine Ausnahme alle persönlich ausgebildet habe, ermögliche ich die Mitwirkung an diesem kreativen Prozess. Insbesondere die klanglichen Eigenschaften eines solchen Instrumentes sind nicht kopierbar, da für jedes Holz individuelle Entscheidungen stets von mir persönlich getroffen werden müssen.

Wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen, können Sie auch den Werdegang eines Uilderks-Cellos als Diashow ansehen

 

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Ausarbeitung des Bodens: Die gebohrten Löcher stellen einen ersten, sehr groben Anhaltspunkt dar, der ein zügiges Ausstechen erleichtert.

Als Beispiel zeigen wir einmal die Arbeit an 2 Modellen nach einer Gasparo da Saló Viola aus dem 16.Jhdt. Das Original wird professionell gespielt und das trotz einer Korpuslänge von 44,6 cm. Nach diesem Modell habe ich schon etliche Bratschen gearbeitet. So spielt z.B. der Bratscher aus dem Artemis-Quartett, Prof.Volker Jacobsen, ein solches Instrument von uns. 2007 schied Volker Jacobsen aus dem Quartett aus und ist seitdem Professor  an der Musikhochschule Hannover. Siehe auch Hörbeispiele

 

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Ausarbeitung der Decke mit einem Wölbungshobel, im Hintergrund ist eine Messuhr zu sehen, mit der wir mit 1/10 mm Genauigkeit die Holzstärken messen können.

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Das Werkzeug wird immer kleiner und so glättet man die Spuren der vorhergehenden größeren Hobel.

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Das letzte Glätten und das Arbeiten auf 1/10 mm geschieht mit selbsthergestellten Ziehklingen.

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Mit der Laubsäge wird das F-Loch ausgesägt und nachgeschnitten.

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Decke von innen mit ausgeschnittenen F-Löchern und eingepasstem Baßbalken.

 

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Weiße Viola kurz vor dem Aufheften des Griffbrettes.

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Decke, Neu und Original: Mit großem Zeitaufwand verschmelzen neu und alt zu einem neuen Original, einer echten Uilderks-Bratsche.

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Boden, Uilderks-Bratsche und Original