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Dann wäre es ja eigentlich Betrug, wenn bei 300€ Geigen, bei denen noch Bogen und Etui dabei sind, von Handgefertigt gesprochen wird. Oder reicht es wenn man Stimme und Steg von Hand einsetzt um den Tatbestand der Handfertigung zu haben ?
Als Wiedereinsteiger hatte ich mir mein Limit bei 2000€ gesetzt und bin beim Geigenbauer fündig geworden. Der machte auch keinen Hehl daraus, dass er die "Rohgeigen" dieser Preisklasse vom Händler kauft um sie dann selbst einzurichten.
ich beschäftige mich seit ein paar Wochen mit dem Kauf einer Geige, und frage ich mich was ich für mein Geld erwarten kann. In einem Buch habe ich gelesen, dass man für eine gute Geige 300 Artbeitsstunden benötigt. Ein Geigenbauer sagte mir man brauche 180.
Selbst bei geschenkten Rohstoffen kann eine handgeartbeitete Geige aus Deutschland wohl kaum unter 5000€ liegen, oder?
Daher meine Frage:
In welche Preisklassen kann man Geigen sinnnvoll einteilen und was sollte man dann für den jeweiligen Preis bekommen?
beim Geigenbauer habe ich erfahren, dass es sich bei meiner Geige um eine alte sächsische Stainer-Kopie handelt und dass der Klang bauartbedingt ist. Ich habe mich dann über 2 Stunden durch das Sortiment "gegeigt" und habe die für mich passende Geige gefunden.
ich habe kürzlich nach ca 15 jähriger Pause wieder mir dem Geigespielen angefangen. Die Geige auf der ich spiele wurde die letzten 25 Jahre nicht gespielt. Nun habe ich das Problem, dass meine Geige, wenn ich die Töne nicht ganz exakt treffe, sehr flach klingt. Wenn der Ton dann aufs Hz genau getroffen wird, frage ich mich wer mir da gerade ein Cello unters Kinn geschoben hat. Mein Geigenlehrer meint, dass der Effekt bei guten Geigen weniger "digital" (1/0) sei.
Ich habe auch mal gehört, dass Instrumente gespielt werden müssen um nicht "einzurosten". Stimmt das? Und falls ja kann man den Prozess wieder umkehren?