NEWS
u.a. Konzerte mit Uilderks-Instrumenten
25.1.2009 for english reader : our website translation
28.5.2010 Lübeck Tanzhaus 20.00 Uhr: Celloproject Eckart Runge, Cello und Jaques Ammon, Piano
27.5.2010 Lübeck Tanzhaus Ilias-Quartett mit Mathias Johansen, Cello
11.5.2010 St. Katharinen Hamburg 20°°
Mozart und Brahms Klarinettenquintett mit Sharon Kam,Isabelle van Keulen, Ulrike-Anima Mathé (Violine)
Volker Jacobsen (Viola) Gustav Rivinius (Violoncello)
10.5.2010 Celloproject Berlin
Sie haben heute abend nichts vor? Berlin Watergate Club Kulturradio präsentiert: Eckart Runge und Jacques Ammon: von Kapustin bis Rachmaninoff. Mehr Infos
Mathias Johansen Cello
DO 04.03.2010 20:00
"Cello Total" mit Yoko Yamada A.Schnittke-Gesellschaft, Hamburg,Max -Brauer-Allee 24
Alfred Schnittke
(1934-1998)
Cellosonate nr.1 (1978)
Edward Elgar
(1857-1934)
Cellokonzert in e-moll op. 85 (1918/19)
22.01.2010 Auslieferung der neuen CD Celloproject Eckart Runge, Cello und Jacques Ammon, piano Russan Soul.
Bestellungen sind absofort hier möglich. Eine erstklassige CD mit zu Herzen gehenden Stücken von Nikolai Kaspustin und Segei Rachmaninoff
9.11.2009
Diplomprüfung Viola mit Yulia Smirnova
u.a.Brahmssonate
Kammermusiksaal Beginn 20.00 Uhr
8.11.2009
Mathias Johansen
Elgar Cellokonzert Laeiszhalle, Hamburg
Beginn 11.00 Uhr
1.11.2009
Artemis Quartett spielt Beethoven im Kolloseum in Lübeck
Beginn 19.30
16.7.2009 18.05 Uhr Bayern 4 Klassik Radio
Schwetzinger Festspiele
ARTEMIS QUARTETT
Franz Schubert:
Streichquartett g-Moll, D 173
Jörg Widmann:
Streichquartett Nr. 2
("Choralquartett")
Franz Schubert:
Streichquartett d-Moll, D 810
("Der Tod und das Mädchen")
Aufnahme vom 8. Mai 2009
14.06.2009 9.15 - 10°° Uhr
SWR Fernsehen Faszination Musik
Artemis Quartett auf den Schwetzinger Festspielen 2004 mit Interviews der Musiker
Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-moll op. 95
György Ligeti: Streichquartett Nr. 1 „Métamorphoses nocturnes“
12.5.2009 NDR 3 Kultur 19.30
Artemis-Quartett : Beethoven op.18 Nr.4
Auf den diesjährigen Schwetzinger Festspielen können Sie mehrere Uilderks-Instrumente hören:
2 Celli( Eckart Runge, Artemis-Quartett, John Myerscough, Doric String Quartet) und Volker Jacobsen(Viola) mit dem Faust Quartett
31.5.2009 Sonntag 11°° Jagdsaal
FAUST QUARTETT
VOLKER JACOBSEN Viola
Johann Sebastian Bach
Fünf vierstimmige Fugen für Streichqartett KV 405 aus „Das wohltemperierte Klavier“, zweiter Teil, bearbeitet von Wolfgang Amadeus Mozart
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett e-moll op. 44 Nr. 3
Johann Sebastian Bach
Vier Contrapunctus aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080, Fassung für Streichquartett
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquintett B-dur op. 8
10.5.2009 Sonntag 19°°Uhr Mozartsaal
ARTEMIS QUARTETT
JÖRG WIDMANN Klarinette
Jörg Widmann
Streichquartett Nr. 1
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello A-dur KV 581, „Stadler-Quintett“
Franz Schubert
Streichquartett G-dur D 887
10.5.2009 Sonntag 11°°Uhr Jagdsaal
KIT ARMSTRONG Klavier
DORIC STRING QUARTET
Johann Sebastian Bach
15 Sinfonien für Klavier BWV 787 bis BWV 801
Johann Sebastian Bach
Partita für Klavier Nr. 4 D-dur BWV 828
Felix Mendelssohn Bartholdy
Vier Contrapunctus aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080, Fassung für Streichquartett
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett Nr. 5 Es-dur op. 44 Nr. 3
9.5.2009 Samstag 20°° Mozartsaal
ARTEMIS QUARTETT Komponistenporträt Jörg Widmann II - „Im Sog der Klänge“
Franz Schubert
Quartettsatz c-moll D 703
Jörg Widmann
Streichquartett Nr. 4
Jörg Widmann
Streichquartett Nr. 3, „Jagdquartett“
Franz Schubert
Streichquartett a-moll D 804, „Rosamunde“
8.5.2009 20°° Uhr Mozartsaal
ARTEMIS QUARTETT Komponistenporträt Jörg Widmann I - „Im Sog der Klänge“
Franz Schubert
Streichquartett g-moll D 173
Jörg Widmann
Streichquartett Nr. 2, „Choralquartett“
Franz Schubert
Streichquartett d-moll D 810, „Der Tod und das Mädchen“
13.2.2009 Deutschlandradio Kultur
Artemis-Quartett Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 26.01.2009
Jörg Widmann
I. Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 Jörg Widmann, Klarinette
Franz Schubert
Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887
5.12.2008: Die neue Cellotango CD Celloproject Eckart Runge und Jacques Ammon, eine Tango CD voller Emotionen.
Eine erstklassige Einspielung, der Geheimtipp für Kenner. Hier gibt es sie schon!
Das Doric String Quartett erhält den 1. Preis des Publikums für das beste Ensemble der Musikfestspiele Mecklenburg Vorpommern 2008
19.11.2008: neue Tonica Saite von Pirastro
In unserem Geigenbau Blog mehr darüber. Und bei uns sensationell der Preis: für einen Satz nur 18,47 Euro! einschl. Mwst.zzgl.Versandkosten
08.11.2008 17.30 Schwerin Schloßkonzerte Ahnengalerie anl. des 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht) "Zeitzeugen hören - Brücken bauen" Rosenbusch-Quartett & Thomas Gärtner Schlagzeug: A.von Zemlinsky Streichquartett Nr. 1 A-Dur P.Haas Streichquartett op.7 "von den Affenbergen"
31.10.2008 20°° Uhr Theater Combinale Lübeck Amaryllis Quartett mit Jens-Peter Mainz, Cello Frid: Quartett "Fugues" Schubert Streichquartett Es-Dur D87 und Streichquintett C-Dur D956
16.10.2008 20°° Uhr Kammermusiksaal der Musikhochschule Lübeck mit Studierenden der Klasse Prof. Barbara Westphal
Wir drücken den Teilnehmern, die auf ihren Uilderks-Instrumenten den diesjährigem ARD-Wettbewerb im Bereich Streichquartett und Viola bestreiten, die Daumen.
In meinem Blog (Geigenbau-Blog) gibt es interessante Neuigkeiten. Produkte, Tipps aus der Geigenbau Werkstatt. Neueste Themen: Stege für Geigen, Cellodiebstahl,Provisionen im Geigenbau,GPS Signal zum Auffinden von gestohlenden Instrumenten und vieles mehr vom Geigenbau.
Neu: es gibt jetzt den ersten Geigenbau-Blog. Interessante Meinungen, Neuigkeiten aus dem Geigenbau und der Streicherszene sowie Produktneuigkeiten. Ihre Meinungen sind im Blog gefragt.
John Myerscough hat mit seinem Doric String Quartet den 1.Preis vom 6th Osaka International Chamber Music Competition 2008 gewonnen und den 2.Preis im internationalen Streichquartett-Wettbewerb Premio Paolo Borciani 2008 und das Amaryllis Quartett gewinnt auf diesem Wettbewerb einen Sonderpreis
Artemis-Quartett in ARTE am 24.06.2008 08:00 - 08:45 und in Hessen 3 am 06.07.2008 07:45 - 08:30 mit Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95; György Ligeti: Streichquartett Nr. 1, "Métamorphoses nocturnes"
Die neue CD des Amaryllis-Quartetts Fantasia Tropica
mit Streichquartetten von Géza Frid mehr dazu in unserem Shop und auf dieser Seite
Sonntag 18.5. 2008 Lübeck
Amaryllis-Quartett
19.30 Uhr Großer Saal Musikhochschule
Veranstaltung Verein Freunde der Kammermusik VFK
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 5 (komp. 1934)
Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll, op. 51/2
M u s i k h o c h s c h u l e L ü b e c k
Mo 21.4.08 | 21 Uhr | Kammermusiksaal
Mu s i k f ü r V i o l a
im Rahmen der Diplomprüfung
Jan Grüning Viola, Klasse Prof. Barbra Westphal
Christian Ruvolo Klavier
Rebecca Clarke (1886-1979)
Sonate für Viola und Klavier
Impetuoso – Poco agitato | Vivace | Adagio – Allegro
Krzysztof Penderecki (*1933)
Cadenza per viola sola (1984)
Astor Piazzolla (1921-1992)
Le Grand Tango (arr. für Viola und Klavier)
Tempo di Tango | Meno mosso | Piu mosso
Eintritt frei
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July 28. 2010 10:54:17
Werdegang einer Geige
Hier möchten wir Ihnen den Werdegang eines Streichinstrumentes in unserer Geigenbauwerkstatt zeigen. Unterlegt mit Fotos können Sie den Bau eines Streichinstrumentes durch einen Geigenbaumeister nachvollziehen. Im Geigenbau dürfen nur alte, abgelagerte Hölzer Verwendung finden. In der Regel reichen circa 10 Jahre, wobei eine längere Zeit von Vorteil ist.
Für den Korpus werden vorwiegend zwei Holzarten verarbeitet: Bergahorn für den Boden, die Zargen, den Hals und den Steg; Gebirgsfichte für die Decke. Die Teile für Decke und Boden werden meistens wie "Tortenstücke" im sogenannten Spiegelschnitt herausgetrennt.

Ahornstamm mit markierten Segmenten
Spiegelschnitt bedeutet, dass die Jahresringe senkrecht zur Grundfläche stehen und damit eine jahrhundertelange Widerstandskraft gegen den Saitenzug und den Stegdruck gewährleistet wird. Aus gleichem Grund ist es von großem Vorteil, wenn das Holz gespalten bzw. in Spaltrichtung gesägt wird.
Zubehörteile wie Griffbrett, Saitenhalter und Wirbel werden aus Harthölzern wie Ebenholz oder Palisander gemacht. Alle Hölzer sollten natürlich abgelagert und nicht künstlich getrocknet werden.
Aufbau
Die Innenform
Im Geigenbau wird vielfach die sogenannte Innenform genutzt. Sie kann immer wieder verwendet werden. Die Innenform entspricht dem Umriss der Zargen und weist sechs Klotzausschnitte auf. Die darin angehefteten Klötze werden dem Umriss entsprechend abgestochen und dienen der Befestigung der Zargen.

Innenform mit angeleimten Eck-, Ober- und Unterklötzen
Die Zargen sind dünn gehobelte Brettchen (bei der Geige etwa 1mm stark), die mit einem Biegeeisen heiß und feucht gebogen werden. Das Profil des Eisens entspricht dem Mittelbügel des Instrumentes. Es wurde früher mit Glut und wird heute elektrisch erhitzt. Die Zargen werden entsprechend der Innenform gebogen und an die Klötze geleimt.

So werden im Geigenbau die Zargen gebogen
Der Boden
Der Boden besteht in der Regel aus Ahorn. Wir benutzen entweder geteilte Böden, die dann in der Mitte zusammengefugt werden oder einteilige Böden. Geigenböden sind an ihrer höchsten Stelle etwa 15- 16 mm dick .
Der Boden wird nun entsprechend dem vorgegebenen Umriss ausgesägt und gewölbt. Das Wölben erfolgt mit im Profil runden Stechbeiteln, mit Wölbungshobeln, kleinen Messinghobeln mit runder Sohle sowie eigens angefertigten Ziehklingen.

So wird im Geigenbau ein Boden gewölbt
Nach Fertigstellung der Wölbung wird die sogenannte Hohlkehle gestochen, eine parallel zum Rand verlaufende Rinne. In der Hohlkehle wird der Graben für die Einlage ausgehoben. Die Einlage besteht aus einem dreiadrigen Holzspan, bei dem ein heller Span von zwei dunklen umfasst wird. Die Einlage hat nicht nur Zierfunktion, sondern soll vor allem bei der Decke Rissbildung verhindern.
Der Boden wird dann mit den gleichen Werkzeugen wie zur Wölbungsherstellung auf Stärke gearbeitet. Die Stärken richten sich nach der Festigkeit des jeweiligen Holzes und haben bei zwei Instrumenten nur selten die gleichen Maße. Wie dick der Boden ist, hat großen Einfluss auf den Klang.
In den Zargenkranz werden die Reifchen eingepasst, schmale Holzleisten, die zur Verbreiterung der Zargen-Leimfläche an Boden bzw. Decke dienen.
Die Decke

Deckenwölbung
Die Decke wird ebenso wie der Boden eingelegt und ausgearbeitet. Hierbei sind die Stärken und deren Verteilung ausschlaggebend für den Klang des fertigen Instrumentes. Nach der Ausarbeitung erhält die Decke ihre F-Löcher und den Baßbalken.

Deckenausarbeitung
Bevor die Decke aufgeleimt werden kann, muss natürlich die Innenform herausgenommen werden. Nach dem Schließen des Korpus werden die Ränder des Instrumentes sanft verrundet und der Untersattel in die Decke eingepasst.

Randeln des Bodenrandes
Der Hals
Dann wird auf beiden Seiten der Umriss aufgezeichnet und entsprechend ausgesägt .
Die Schneckenwindungen werden mit den Halseisen geformt. Diese bestehen aus acht bis zehn Beiteln, die immer zu dem jeweiligen Radius der Schneckenwindung passen.
Um den fertigen Hals in den Korpus einpassen und einleimen zu können, wird in den Oberklotz ein Ausschnitt eingearbeitet.

Der Halsfuß wird langsam in den Ausschnitt eingepasst

Die Steghöhe wird durch den Halswinkel in Verbindung mit dem Griffbrett bestimmt und muss deshalb schon beim Einpassen des Halses beachtet werden. Dem Hals wird nach dem Aufleimen des Griffbrettes eine für den Spieler angenehme Form gegeben.



